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Die Nahwärmeanlage Neukirchen an der Vöckla entstand durch die Genossenschaft „Bioenergie Neukirchen an der Vöckla“, bestehend aus 19 Landwirten. 2003 startete der etwa 2 Mio. Euro teure Bau. Im Laufe der Jahre wuchs das Nahwärmenetz immer mehr bis zum derzeitigen Stand von 85 Abnehmern, einer Rohrlänge von 5,5 km, einer Gesamtleistung von 1300 kW, und etwa 5500 Schüttraummeter Hackschnitzel (2018).
Nahwärme ist die Übertragung von Wärme zwischen Gebäuden zu Heizzwecken und erfolgt im Gegensatz zur Fernwärme über verhältnismßig kurze Leitungen. Die Wärmeerzeugung findet somit nicht in jedem einzelnen Haus, sondern zentral in einer einzigen Anlage statt, von wo aus ca. 90 °C heißes Wasser zu den Übergabestationen (Plattenwärmetauschern) in den Haushalten gepumpt wird. In der Nahwärmestation Neukirchen sind 3 drehzahlgeregelte Pumpen vorhanden. Zwei 3 kW-Pumpen für den Sommerbetrieb, und eine 11 kW-Pumpe für den Winterbetrieb. Diese Pumpen sind parallel geschaltet.
In den meisten Fällen wird Hackgut als Brennstoff verwendet, so auch in Neukirchen an der Vöckla. Holz ist um ein Vielfaches umweltfreundlicher als fossile Brennstoffe, da es CO2-neutral ist. Das bedeutet, dass Holz, während es wächst, genau so viel CO2 aufnimmt, wie es bei der Verbrennung abgibt. So auch bei Sauerstoff: Durch die Fotosynthese wird Sauerstoff von einem Baum abgegeben. Genau diese Menge an Sauerstoff wird bei der Verbrennung benötigt, um Wärme und CO2 abzugeben.
Eine Schubstangenaustragung fördert die Hackschnitzel zu einer Förderschnecke. Diese fördert das Hackgut zu den Heizkesseln (Vorschubfeuerung, „Fröling Heizkessel“). Beim „Urbas-Kessel“ werden die Hackschnitzel hydraulisch in
die Brennkammer geschoben (Unterschubfeuerung). Dort wird durch Verbrennen Energie in Form von Wärme an das Heizwasser abgegeben. Das Heizwasser wird dadurch auf etwa 90 °C erhitzt. Über eine Umlenkschaltung wird der Rücklauf angehoben (erwärmt), um einen Ausfall von Kondensat, und die dadurch entstehende Korrosion des Heiz- kessels zu verhindern. Über eine Einspritzschaltung kann die Temperatur vom Vorlauf geregelt werden. Die Asche der verbrannten Hackschnitzel fällt in eine unter dem Kessel platzierte Grube. Diese muss im Winter geleert werden.
Nahwärme ist die Übertragung von Wärme zwischen Gebäuden zu Heizzwecken und erfolgt im Gegensatz zur Fernwärme über verhältnismßig kurze Leitungen. Die Wärmeerzeugung findet somit nicht in jedem einzelnen Haus, sondern zentral in einer einzigen Anlage statt, von wo aus ca. 90 °C heißes Wasser zu den Übergabestationen (Plattenwärmetauschern) in den Haushalten gepumpt wird. In der Nahwärmestation Neukirchen sind 3 drehzahlgeregelte Pumpen vorhanden. Zwei 3 kW-Pumpen für den Sommerbetrieb, und eine 11 kW-Pumpe für den Winterbetrieb. Diese Pumpen sind parallel geschaltet.
In den meisten Fällen wird Hackgut als Brennstoff verwendet, so auch in Neukirchen an der Vöckla. Holz ist um ein Vielfaches umweltfreundlicher als fossile Brennstoffe, da es CO2-neutral ist. Das bedeutet, dass Holz, während es wächst, genau so viel CO2 aufnimmt, wie es bei der Verbrennung abgibt. So auch bei Sauerstoff: Durch die Fotosynthese wird Sauerstoff von einem Baum abgegeben. Genau diese Menge an Sauerstoff wird bei der Verbrennung benötigt, um Wärme und CO2 abzugeben.
Eine Schubstangenaustragung fördert die Hackschnitzel zu einer Förderschnecke. Diese fördert das Hackgut zu den Heizkesseln (Vorschubfeuerung, „Fröling Heizkessel“). Beim „Urbas-Kessel“ werden die Hackschnitzel hydraulisch in
die Brennkammer geschoben (Unterschubfeuerung). Dort wird durch Verbrennen Energie in Form von Wärme an das Heizwasser abgegeben. Das Heizwasser wird dadurch auf etwa 90 °C erhitzt. Über eine Umlenkschaltung wird der Rücklauf angehoben (erwärmt), um einen Ausfall von Kondensat, und die dadurch entstehende Korrosion des Heiz- kessels zu verhindern. Über eine Einspritzschaltung kann die Temperatur vom Vorlauf geregelt werden. Die Asche der verbrannten Hackschnitzel fällt in eine unter dem Kessel platzierte Grube. Diese muss im Winter geleert werden.
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4872 Neukirchen an der Vöckla
Austria
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